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März 2021

Fukushima und die Folgen

Mo | 08.03 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. Jens Wolling, Fachgebiet Empirische Medienforschung und Politische Kommunikation, TU Ilmenau

Am 11. März 2021 jährt sich zum zehnten Mal das Unglück von Fukushima: Ein schweres Erdbeben vor der japanischen Küste löste einen gewaltigen Tsunami aus. An der Ostküste Japans entstanden schwere Schäden, die fast 20.000 Menschen das Leben kosteten. Im Atomkraftwerk Fukushima verursachte der Tsunami eine Reaktorkatastrophe. International erfuhr die Katastrophe eine große öffentliche (Medien-)Aufmerksamkeit. In Deutschland entflammte eine heftige Diskussion über die Atomenergie, die schließlich zum deutschen Atomausstieg führte. In seinem Vortrag erklärt Prof. Dr. Wolling die Reaktionen der Medien und der Öffentlichkeit sowie die gesellschaftlichen Konsequenzen, die sich aus dem Extremereignis ergaben.

Eine Anmeldung per Email an info@schlaues-haus.de ist unbedingt erforderlich.

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Wasserstoff – sauberer, abgasfreier Treibstoff aus Abfall-Biomasse

Do | 11.03 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. Michael Wark, Institut für Chemie, Universität Oldenburg

Wasserstoff wird seit langer Zeit als chemischer Energieträger der Zukunft diskutiert. Um Autos langfristig umweltfreundlicher zu machen, ist die viel diskutierte Elektromobilität nur eine Variante. Auch Wasserstoff als Treibstoff für Brennstoffzellen bietet eine saubere Alternative. Bei
so ausgerüsteten Autos entsteht kein klimaschädliches Kohlendioxid (CO2), sondern lediglich Wasserdampf. Allerdings wird Wasserstoff heute überwiegend noch aus Erdgas erzeugt. Dieses Gas ist zwar von allen fossilen Energieformen das am wenigsten umweltschädlichste, weil im Vergleich zu Benzin oder Diesel weniger CO2 und andere Abgase entstehen, aber es ist nicht regenerativ. Der Vortrag beleuchtet Möglichkeiten zur Herstellung von Wasserstoff als erneuerbare Energiequelle.

Aufgrund der vielen Anmeldungen im Herbst letzten Jahres wird dieser Vortrag online wiederholt.

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Musik in der Pandemie – Teil des Problems oder Teil der Lösung?

Mo | 15.03 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. Gunter Kreutz, Institut für Musik, Universität Oldenburg

Die langfristigen wirtschaftlichen, sozialen und psychologischen Folgen aufgrund allgemeiner Kontaktbeschränkungen in der gegenwärtigen Pandemie für die Bevölkerung sind unabsehbar. Musikalische Aktivitäten sind von Restriktionen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und in der Bildung besonders stark betroffen, da sie das Infektionsgeschehen noch verstärken können. Der Vortrag gibt einen Einblick in ein Forschungsfeld, das sich den massiven Herausforderungen für das Kulturleben widmet. Diese sind von digitalen Angeboten und Plattformen sowie von weiteren Anpassungsstrategien allein kaum zu beherrschen. Es gilt daher, bereits jetzt Vorkehrungen für künftige Pandemie-Situationen zu bedenken. Das Kulturleben zu schützen bedeutet nämlich zugleich, erhebliche Potenziale für mehr Wohlbefinden und Lebensqualität zu wahren, die zur Überwindung individueller und sozialer Krisen beitragen können.

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Häusliche Isolation oder Quarantäne gut überstehen

Mo | 22.03 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. Frank Jacobi, Leiter des Fachbereichs Verhaltenstherapie, Psychologische Hochschule Berlin

Die COVID-19-Pandemie führte weltweit zu drastischen Maßnahmen, die die massenhafte Ausbreitung eindämmen sollen. Hierzu zählt die weitestmögliche häusliche Isolation der Bevölkerung. Häusliche Isolation und Quarantäne sind jedoch Ausnahmesituationen, die die meisten Menschen noch nicht erlebt haben. Diese gesetzten Maßnahmen können auf die Psyche einwirken und für einzelne Betroffene sehr belastend sein. Hier helfen klare, in der Psychologie wissenschaftlich erforschte und bewährte Verhaltensmaßnahmen sowie mentale Strategien, diese Ausnahmesituation zu meistern. In Deutschland konnten nach deutlicher Eindämmung der ersten Krankheitswelle seit dem Frühsommer 2020 die Isolationsmaßnahmen stark gelockert werden (möglichst unter Beibehaltung von physical distancing in der Öffentlichkeit) und Quarantäne ist nur noch für unmittelbare Krankheits- und Verdachtsfälle vorgeschrieben. Dennoch werden uns die psychologischen Herausforderungen, die mit den Sicherheitsmaßnahmen verbunden sind, noch länger begleiten.

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Führung durch den Sternenhimmel

Do | 25.03 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. Björn Poppe, AG Medizinische Strahlenphysik, Institut für Physik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Der Sternenhimmel des Winters weicht nun langsam dem des Frühlings. Noch immer dominieren die Konstellationen des Winters wie der Orion mit seinem Nebel, Sirius dem hellsten Stern oder auch den bei uns ganzjährig sichtbaren Sternbildern rund um den Polarstern. 

Allerdings kündigen die Sterne Arkturus, Aldebaran und Regulus nun im März das baldige Ende dieses langen Winters an.

Die dritte Veranstaltung dieser Reihe nimmt diesen Nachthimmel in den Blick. Ein einführender Vortrag vermittelt Hilfestellungen, um sich auch digital einen Überblick über den Sternenhimmel zu verschaffen. Fragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen. Durch verschiedene Testspiele rund um den Sternenhimmel kann das eigene Wissen überprüft werden.

Alle Interessierten sind eingeladen, online an der Veranstaltung teilzunehmen, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen. Eine spezielle Software ist nicht erforderlich. Nach der Anmeldung werden die weiteren Schritte zur Teilnahme erklärt.

 

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Das Ende der Pandemie? Die Corona-Impfung im Überblick

Mo | 29.03 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. med. Axel Hamprecht, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Virologie, Universität Oldenburg und Klinikum Oldenburg

Die Corona-Schutzimpfung ebnet den Weg aus der Pandemie: Erste Impfstoffe stehen bereit. Wie gut wirken die neuen Impfstoffe, wie sicher sind Sie? Welche Faktoren ermöglichen die schnellere Impfstoffentwicklung? Prof. Dr. med. Hamprecht gibt Einblicke zu SARS-CoV-2-Impfungen und den Daten aus klinischen Studien.

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April 2021

Triage im Zeichen der COVID-19-Pandemie? Ethische, rechtliche und praktische Perspektiven

Mo | 12.04 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr. Mark Schweda Abteilung, PD Dr. Ulf Günther, Dr. Thomas Rieckhoff und Pastorin Anke Fasse

Im Zeichen der COVID-19-Pandemie könnten Entscheidungen darüber notwendig werden, wer vorrangig eine intensivmedizinische Behandlung erhalten soll und wer nicht. Allerdings ist umstritten, inwieweit eine solche Priorisierung lebensrettender medizinischer Maßnahmen
überhaupt moralisch akzeptabel, rechtlich zulässig und praktisch umsetzbar wäre. Im Rahmen der virtuellen Diskussionsveranstaltung soll diese Frage aus ethischer, juristischer und klinisch-praktischer Sicht erörtert werden.

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Wie stillen wir den Energiehunger der Mobilität?

Do | 15.04 | 19:30 - 21:00

mit Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwerdhelm, Fachbereich Bauwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie, Jade Hochschule

Mobilität verbraucht Energie – sehr viel Energie. Mit dem Tagesausflug per Auto von Oldenburg nach Greetsiel könnte man einen vierköpfigen Haushalt etwa eineinhalb Wochen lang mit Strom versorgen. Und der Strom, den ein Zug auf der Strecke von Hamburg nach München verbraucht, würde für diesen Haushalt schon fast zwei Jahre lang reichen. Wo sollen diese Energiemengen herkommen – und wie soll das Ganze auch noch CO2-frei funktionieren? Noch mehr Windräder, noch mehr Batterien mit Kobalt aus afrikanischen Minen? Wo bleibt der Wasserstoff? In diesem Vortrag wird der Energieverbrauch der Mobilität nüchtern unter die Lupe genommen: Ist die Fahrt mit dem Zug oder dem Bus wirklich umweltfreundlich – und das Fliegen eine Umweltsünde? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich mit dem Auto fahre? Die Entwicklung der Mobilität ist untrennbar mit den zukünftigen Konzepten zur Energiegewinnung verbunden. Vor diesem Hintergrund werden Perspektiven für die globale Entwicklung einerseits und das persönliche Engagement des Einzelnen andererseits aufgezeigt.

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Welchen Beitrag können Mobilitätsplattformen für die Verbesserung der Mobilität leisten?

Do | 22.04 | 19:30 - 21:00

mit Johannes Schering, Department für Informatik, Universität Oldenburg

Im Forschungsprojekt NEMo wurden die Potentiale des Mitfahrens im ländlichen Raum umfassend untersucht. Wie sich gezeigt hat, ist die Abhängigkeit vom privaten Pkw auf dem Dorf deutlich größer als in städtischen Gebieten. Dennoch zeigte sich im Rahmen der durchgeführten Befragungen auch, dass die Mitnahme von Personen grundsätzlich sehr positiv gesehen wird. Ein multimodaler Reiseassistent, wie die jüngst entwickelte Fahrkreis-App, kann einen wichtigen Beitrag leisten, um am Mitfahren interessierte Personen zusammen zu bringen. Für einen Erfolg versprechenden Einsatz sind jedoch Kenntnisse der örtlichen Gegebenheiten notwendig und müssen bei der Planung berücksichtigt werden.

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EDEN-ISS – Ein Garten für Wüste und Weltraum

Mo | 26.04 | 19:30 - 21:00

mit Dr. Paul Zabel, Institut für Raumfahrtsysteme, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Ein Jahr lang hat Dr. Paul Zabel im ewigen Eis der Antarktis das Gewächshaus EDEN-ISS betreut. Bei Temperaturen außerhalb des Gewächshauses bis zu minus 40 Grad hat er Radieschen, verschiedene Salate, Tomaten, Gurken, Paprika sowie Kräuter angebaut. Der Versuch im antarktischen Winter dient als Testlauf für zukünftige Mond- und Marsmissionen. Doch das Gewächshaus kann auch auf der Erde einen entscheidenden Beitrag zur Ernährung der zunehmenden Weltbevölkerung leisten: Die Pflanzenzucht in einem geschlossenen Gewächshaus ist von Wetter, Sonne und Jahreszeiten unabhängig. Daher ermöglicht EDENISS den Anbau von Nutzpflanzen auch in klimatisch ungünstigen Regionen. Außerdem wird weniger Wasser als in der klassischen Landwirtschaft benötigt und es werden keine Pestizide und Insektizide eingesetzt.

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