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Mai 2019

InsurTechs – Eine Herausforderung für die Versicherungsmathematik.

Do | 09.05 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Marcus C. Christiansen, Universität Oldenburg

In der Versicherungsbranche sind in den letzten Jahren ein Reihe von Startups – die sogenannten InsurTechs – entstanden, welche sich durch den konsequenten Einsatz moderner digitaler Technologien auszeichnen. Sie verändern nicht nur das traditionelle Versicherungsgeschäft, sondern bringen auch ganz neue Arten von Versicherungsprodukten auf den Markt.
Im Vortrag wird diese Entwicklung aus der Perspektive der Versicherungsmathematik beleuchtet. Wie verändern sich die quantitative Risikoanalyse und das Risikomanagement durch die neuen Produkte? Welche mathematischen Herausforderungen entstehen dabei?

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Populäre Musik und Populismus in Europa

Mo | 20.05 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Mario Dunkel, Universität Oldenburg

Der Aufstieg populistischer Bewegungen und Parteien in Europa ist nicht nur ein Symptom politischer Veränderungen. Populismus ist auch als facettenreiches, ideologisches und kulturelles Phänomen zu verstehen, dem sich die Wissenschaft aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln nähern muss. Dieser Vortrag gibt einen Einblick in das in Oldenburg angesiedelte europäische Forschungsprojekt zum Zusammenhang zwischen populärer Musik und Populismus. Gibt es so etwas wie populistische Musik? Wenn ja, woran kann man sie erkennen? Es werden Beispiele u.a. aus italienischer, österreichischer und deutscher populärer Musik diskutiert.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Hören im Kindergartenalter, Teil I.2

Do | 23.05 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. med. Karsten Plotz (Med. Versorgungszentrum MEVO, Ev. Krankenhaus / Abt. Technik und Gesundheit für Menschen (TGM), Jade Hochschule)

Der 2.Teil der 4-teiligen Vorlesungsreihe befasst sich mit älteren Kindergartenkindern (3 – 6 Jahre) und Vorschulkindern. Im Zeitraum der Kindergartenbetreuung entwickeln sich die Kinder im sozialen und kommunikativen Bereich entscheidend weiter. Zugleich ist dies auch ein Zeitraum, in dem unentdeckte oder längerzeitig bestehende Hörprobleme auftreten oder auffällig werden. Literaturangaben lassen vermuten, dass 10 % der Kinder bei der Einschulung eine chronische Mittelohr-Schwerhörigkeit auf beiden Ohren aufweisen. Dieser hohe Anteil macht die Relevanz der kleinkindlichen Hörüberprüfung deutlich. Diese finden bei den Kinderärzten im Rahmen der U8 (46. bis 48. Lebensmonat) statt. Die Kinder-Richtlinie („gelbes Heft“) wurde zum 01.09.2016 überarbeitet und enthält neugefasste Regeln. Jedoch besteht in professionellen Kreisen Unstimmigkeit darüber, welches Ausmaß an Hörstörung in der kindlichen Entwicklung toleriert werden kann bzw. ab welchem Ausmaß oder welcher Dauer therapeutische Interventionen notwendig sind.

Was ist der Grund? Es werden neuere Forschungsergebnisse präsentiert und deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Hörsystems diskutiert.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Das neue Logo des Botanischen Gartens

So | 26.05 | 11:15 - 12:45

Dr. Bernhard von Hagen, Kurator des Botanischen Gartens, Universität Oldenburg

– Über sichtbare Fibonacci-Zahlen und den Goldenen Schnitt in der Botanik

 

Der Goldene Schnitt erscheint an vielen Stellen in der Natur und ist jetzt auch Teil des neuen Logos des Botanischen Gartens. An Kiefernzapfen, Sonnenblumen, Natternköpfen oder Kakteen wird gezeigt, welche Bedeutung diese Zahlenverhältnisse für die Pflanzen und für die Kulturgeschichte haben.

 

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ORT: Außerhalb | Eintritt: frei

Juni 2019

Journalismus in Bhutan und Nepal

Do | 06.06 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Beate Illg, Institut für Medienwirtschaft und Journalismus (InMWJ), Jade Hochschule

Medien gelten als unverzichtbar für eine Demokratie, sie werden auch als vierte Gewalt im Staat bezeichnet. Nepal und Bhutan sind seit 2008 demokratisch. Inwiefern fühlen sich die Journalistinnen und Journalisten als „Wächter der Demokratie“? Was fördert und was behindert die Ausübung einer Kontrollfunktion durch die Medien? Diesen und anderen Fragen zum journalistischen Berufsalltag geht die Referentin nach. Hierfür hat sie qualitative Interviews mit Journalistinnen und Journalisten in beiden Ländern geführt. In ihrem Vortrag wird sie einen ersten Einblick in ihre Analyse und die Ergebnisse geben.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

In Bayern ticken die Bienen anders?

Di | 11.06 | 19:30 - 21:00

Alf Pille, Referatsleiter, Landesbund für Vogelschutz (LBV)

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war das erfolgreichste in 100 Jahren Freistaat Bayern. Und nicht nur dort hat es hohe Wellen geschlagen: Der Naturschutz in ganz Deutschland hat starken Rückenwind bekommen und die Auswirkungen sind bis nach Brüssel zu spüren. Doch wie kam es überhaupt dazu und wer und was steht hinter dem Erfolg? Mit welchen Gegnern hatten die Initiatoren zu kämpfen? Was passierte hinter den Kulissen der größten bayerischen Naturschutzkampagne? Und wie geht es nun weiter?

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Keine Hüftprothese für 85-Jährige?

Mi | 12.06 | 18:00 - 19:30

Prof. Mark Schweda, Abteilung Medizinische Ethik, Department für Versorgungsforschung, Universität Oldenburg

Im Zeichen des demographischen Wandels und steigender Gesundheitsausgaben werden in der politischen und akademischen Debatte immer wieder Rufe nach einer so genannten Altersrationierung medizinischer Leistungen laut. Der Vortrag beleuchtet zunächst kurz die Frage der Mittelknappheit in der öffentlichen Gesundheitsversorgung. Vor diesem Hintergrund erklärt er dann, was genau unter einer Altersrationierung zu verstehen ist. Schließlich setzt er sich kritisch mit den gängigen Argumenten zu Gunsten einer solchen altersabhängigen Begrenzung medizinischer Leistungen auseinander.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Was sagen Poesiealben über die Werte in politischen Systemen aus?

Do | 13.06 | 19:30 - 21:00

Dr. Stefan Walter, Institut für Pädagogik, Universität Oldenburg

Poesiealben wurden sowohl in der NS-Zeit als auch später in der DDR und der Bundesrepublik auf vergleichbare Art und Weise geführt. Welche Sprüche wurden dabei jeweils eingetragen? Welche Wertvorstellungen wurden in den Alben zum Ausdruck gebracht? Inwiefern haben sich die Sozialisationsbedingungen der politischen Systeme in den Einträgen niedergeschlagen? Der Vortrag wird zunächst das Potential von Poesiealben für die Werteforschung aufzeigen. Im zweiten Schritt wird der Frage nachgegangen, wie sich politische Systeme auf individuelle Wertvorstellungen auswirken.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Juli 2019

Meteorite – Steine, die vom Himmel fallen.

Mo | 01.07 | 19:30 - 21:00

Dieter Heinlein, Technischer Leiter des DLR Feuerkugelnetzes

Im März 2017 wurde im Westen Cloppenburgs an einem Feldrand ein überaus seltener Fund gemacht. Der Schulhausmeister Hartmut Osterburg entdeckte einen kleinen Steinmeteoriten, der seither den Namen CLOPPENBURG trägt.
Über den sensationellen Meteoritenfund, über Meteoritenfälle in der Region (der Oldenburg-Fall und der Benthullen-Fund), sowie spektakuläre Ereignisse, wie den Asteroidenabsturz bei Chelyabinsk im Jahr 2013, berichtet der Augsburger Physiker Dieter Heinlein in seinem span-nenden und unterhaltsamen Vortrag.

Dieter Heinlein ist Technischer Leiter des Feuerkugelnetzes des DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Planetenforschung). Seit 40 Jahren sammelt er Meteorite und ist auf diesem Gebiet auch als anerkannter Gutachter tätig.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Meinungsbilder zu bioethischen Konflikten

Di | 02.07 | 18:00 - 20:30

Studierende der Universität Oldenburg

Soll ich mich für oder gegen Organspende aussprechen? Wie bewerte ich die Nutzung von Tieren zu einem bestimmten Zweck? Was darf der Mensch? – Im Rahmen des Seminars „Herausforderungen der Medizin- und Bioethik“ planten 16 Studierende individuelle Forschungsprojekte zu unterschiedlichen bioethischen Dilemmata und führten sie eigenverantwortlich durch. Welche Meinungsbilder sie zu den tier- sowie medizinethischen Themenschwerpunkten erfassen konnten, präsentieren sie an diesem Abend.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

„Von der Bauhausfrau zur Hausfrau“? Frauen am Bauhaus revisited

Mo | 08.07 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Karen Ellwanger, Institut für Materielle Kultur, Universität Oldenburg

„Das Leben wird jetzt richtig schön“ – so lautet ein Tagebucheintrag Gunta Stölzls, als sie 1920 an die damals vielversprechendste Gestaltungshochschule, das „Staatliche Bauhaus Weimar“, gekommen war. Sie war wie viele junge, aber oft bestens vorgebildete Frauen von den demokratischen Zugangsbestimmungen fasziniert: „jede unbescholtene Person, ohne Rücksicht auf Alter und Geschlecht, (…) wird aufgenommen“. Im ersten Jahr bewarben sich mehr Frauen als Männer – was nicht nur den Direktor Gropius, der noch in seiner ersten Rede „absolute Gleichberechtigung“ verkündet hatte, offenbar tief bestürzte. Frauen sollten fortan in einer Frauenklasse, die bald zur Web-Klasse wurde, zusammengefasst werden. An ausgewählten Beispielen sollen Handlungsmuster im Rahmen der erstaunlich begrenzenden Strukturen des Bauhauses betrachtet werden.

Foto: Bauhaus100

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Pflege ohne Armutsrisiko: Vorschläge zu einer alternativen Ausgestaltung der Pflegeversicherung

Mi | 10.07 | 18:00 - 19:30

Thomas Kalwitzki, SOCIUM Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung, Universität Bremen

Pflegebedürftigkeit stellt Pflegebedürftige und Angehörige heute häufig vor große finanzielle Herausforderungen. Seit Einführung der Pflegeversicherung sind die Eigenanteile der stationären Pflege kontinuierlich gestiegen und heute höher als je zuvor. Damit verletzt die Pflegeversicherung aber ihren Anspruch auf Lebensstandardsicherung bei Pflegebedürftigkeit. Auch die nachträglich vorgenommenen Leistungsanpassungen sind nicht ausreichend, um Pflegebedürftige vor Armut zu schützen. Daher schlagen Prof. Dr. Heinz Rothgang und Thomas Kalwitzki Alternativen zur derzeitigen Pflegeversicherung vor. Ihr Modell sieht einen festen und planbaren Eigenanteil für die Versicherten vor und könnte bis hin zu einem gedeckelten Maximalanteil oder gar einer Vollversicherung ausgeweitet werden.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei
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