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Oktober 2019

KEINE STORY – ALLES DESIGN. Ken Adams James-Bond-Filme.

Di | 22.10 | 09:00 -
Do | 19.12 | 17:00

Begegnungen; 2019: United Kingdom; Stadt Oldenburg. Amt für Kultur und Sport.

Durch Ken Adams Architekturphantasien wurden die Bond-Filme der 1960er- und 70er-Jahre zu Filmklassikern und der Superheld James Bond zu einem Massenphänomen; und einer der populärsten Identifikationsfiguren. Die Filme prägten die Kinolandschaft des 20. Jahrhunderts und haben bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren.

Die von der Filmwissenschaftlerin Anke Vetter kuratierte Ausstellung ist fokussiert auf die Bond-Filme, für die Ken Adam das Productiondesign entworfen hat: Skizzen, Entwürfe, Fotos, die von der Deutschen Kinemathek Berlin zur Verfügung gestellt wurden, aber auch Filmsequenzen beleuchten die Besonderheiten und wiederkehrenden Elemente in Adams unverkennbarer Arbeit.

Außerdem widmet sich die Ausstellung den Biographien von Ken Adam und auch James Bond. Der Besucher erhält Einblicke in die Parallelen zwischen dem Filmarchitekten und dem Geheimspion sowie dem regionalen Bezug beider zu Norddeutschland: Ken Adam, der ursprünglich Klaus Hugo Adam hieß und aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Berlin ins britische Exil auswandern musste, wo er für die Royal Airforce als Kampfpilot gegen Nazi-Deutschland kämpfte, war zeitweise in Norddeutschland stationiert. Aber auch James Bonds Tätigkeit für die Britische Marine führte ihn einst in unsere Region, auf eine bestimmte Ostfriesische Insel…

Bild: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

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ORT: Ausstellungsfläche [AF 1./2. und 3. Ebene] | Eintritt: frei

Klimawandel und Insekten – Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt

Do | 24.10 | 19:30 - 21:00

Sandra Bischoff, Biologin (B.Sc.)

„Ein paar Grad mehr – das ist doch klasse für Insekten!“ – So könnte man denken. Der Blick in die vielfältige Welt der Insekten veranschaulicht, dass dies nicht immer der Fall ist. Der Verlust an Biodiversität hat vielfältige Ursachen. Allein dem Anstieg der globalen Temperatur wird ein Verlust von bis zu 30% der bekannten Arten zugeschrieben. Wie sich die Lebensräume verändern, wie einzelne Arten darauf reagieren und welche Folgen dies hat, wird an ausgewählten Arten vorgestellt.

In diesem Vortrag informiert Sie Sandra Bischoff, Biologin (B.Sc.), über die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt. Veranstaltung im Rahmen der „Klimaallianz Oldenburg“

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

„In rasanter Mission“ – Die tollsten James-Bond-Fahrzeuge

Mo | 28.10 | 19:00 - 21:30

Dr. Siegfried Tesche, Journalist, Autor und Hochschuldozent, Hannover

Wer braucht schon viel Leistung, wenn er James Bond heißt und im Dienst Ihrer Majestät Verbrecher jagt? Von 19 bis 517 PS hat 007 (fast) alles bewegt, was vier, oder auch nur zwei Räder hat. Er hat es immer geschafft, den Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen. In sieben 007-Filmen war Bond mit 14 verschiedenen Aston Martin Fahrzeugen unterwegs, aber Bond fuhr auch Lotus, Audi, Citroën, AMC, Bentley, Alfa Romeo, einen Truck und ganz viel Ford – vor allem fuhr er anderen fort. Gezeigt werden viele Filmszenen, Bilder von Dreharbeiten, Aufnahmen hinter den Kulissen, Storyboards und Produktionszeichnungen über die tollsten James Bond Fahrzeuge aller Zeiten.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

November 2019

Männersachen und Frauenherzen: James Bond und die Geschlechter

Mo | 04.11 | 19:30 - 21:00

James Bond ist clever, hübsch, in Topform – und zieht Frauen magisch an: Dieses Bild von Männlichkeit zieht sich – mit leichten Variationen – durch Generationen von Bond-Filmen und wird untermauert durch eine ebenso konstante Darstellung von Bond-Girls, die dem Charme des Geheimagenten einfach nicht widerstehen können. Der Vortrag thematisiert diese Formen der Repräsentation von Geschlecht in James-Bond-Filmen und zeichnet anhand einer Auswahl von Bond-Filmen aus unterschiedlichen Jahrzehnten die sich zwar wandelnde, in mancherlei Hinsicht aber auch sehr stabil bleibende Rollenverteilung nach, die (nicht nur) für die Bond-Filme charakteristisch und ein wesentliches Merkmal ihrer Popularität ist. Dabei werden die Filme nicht bloß als Abbild gängiger Geschlechterkonstellationen, sondern vielmehr als wirkmächtige Medien der Hervorbringung und Verfestigung von genderbezogenen Rollenklischees und -erwartungen verstanden.

Foto: Universität Oldenburg

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Kuratorenführung – KEINE STORY – ALLES DESIGN. Ken Adams James-Bond-Filme.

Mo | 11.11 | 17:00 - 18:30

Durch Ken Adams Architekturphantasien wurden die Bond-Filme der 1960er- und 70er-Jahre zu Filmklassikern und der Superheld James Bond zu einem Massenphänomen; und einer der populärsten Identifikationsfiguren. Die Filme prägten die Kinolandschaft des 20. Jahrhunderts und haben bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren.

Die von der Filmwissenschaftlerin Anke Vetter kuratierte Ausstellung ist fokussiert auf die Bond-Filme, für die Ken Adam das Productiondesign entworfen hat: Skizzen, Entwürfe, Fotos, die von der Deutschen Kinemathek Berlin zur Verfügung gestellt wurden, aber auch Filmsequenzen beleuchten die Besonderheiten und wiederkehrenden Elemente in Adams unverkennbarer Arbeit.

Außerdem widmet sich die Ausstellung den Biographien von Ken Adam und auch James Bond. Der Besucher erhält Einblicke in die Parallelen zwischen dem Filmarchitekten und dem Geheimspion sowie dem regionalen Bezug beider zu Norddeutschland: Ken Adam, der ursprünglich Klaus Hugo Adam hieß und aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Berlin ins britische Exil auswandern musste, wo er für die Royal Airforce als Kampfpilot gegen Nazi-Deutschland kämpfte, war zeitweise in Norddeutschland stationiert. Aber auch James Bonds Tätigkeit für die Britische Marine führte ihn einst in unsere Region, auf eine bestimmte Ostfriesische Insel…

Bild: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

Anmeldung erbeten unter:

E-Mail: kulturbuero@stadt-oldenburg.de / Tel.: 0441 235-2117

Eintritt frei

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ORT: Erdgeschoss [EG 1./2. Ebene] | Eintritt: frei

Geschüttelt, nicht gerührt! – James Bond im Visier der Physik

Mo | 11.11 | 18:30 - 20:00

Prof. Dr. Metin Tolan, Technische Universität Dortmund, Experimentelle Physik

Wie funktioniert die Magnetuhr des Geheimagenten? Kann man wirklich einem abstürzenden Flugzeug hinterher springen und im Weltraum eine gigantische Laserwaffe installieren? Und ist es wirklich möglich, mit einem Raketenrucksack durch die Luft zu fliegen oder schummelt der britische Geheimdienst? Deutschlands verwegenster Physikprofessor Metin Tolan analysiert die Stunts und Gadgets der 007-Filme und beantwortet sogar die Frage aller Fragen: Warum trinkt Bond seinen Wodka-Martini geschüttelt, nicht gerührt?

Foto: Copyright Lutz Kampert/ TU Dortmund

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Digitalisierung in der Pflege: Chancen und Risiken für Pflegebedürftige und Pflegende

Mi | 13.11 | 18:00 - 19:30

Prof. Gesa Lindemann, Pflegeinnovationszentrum, Universität Oldenburg

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Möglichkeiten und Grenzen der KI in einer Smart City

Do | 21.11 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr.-Ing. Rainer Schwerdhelm, Fachbereich Bauwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie, Jade Hochschule

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung wohnt in Städten – mit steigender Tendenz. Die Idee einer Smart City soll helfen, die vorhandenen begrenzten Ressourcen optimal zu nutzen, damit den Einwohnern akzeptable Lebensverhältnisse mit einem verkleinerten ökologischen Fußabdruck geboten werden können.

Ein wesentliches Element einer Smart City ist die sogenannte künstliche Intelligenz, kurz: „KI“. KI soll die Einwohner einer Smart City unterstützen, damit diese sich auf wichtige Aufgaben konzentrieren und auch ihre Freizeit genießen können, ohne sich mit Bagatellaufgaben beschäftigen zu müssen. KI schlägt den Einwohnern Verhaltensweisen vor und kümmert sich anschließend um deren Umsetzung.

Doch was kann KI wirklich? Wird sie uns entmündigen und in die Irre führen? Oder werden wir in einer Umgebung leben, die sich aktiv um uns kümmert, sodass wir ökologisch neutral und sozial verträglich einen angemessenen Wohlstand genießen können?

Der Vortrag wird den aktuellen Stand zu diesem Thema vorstellen und einen Ausblick wagen. 

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Blick ins All – Führung durch die Oldenburger Sternwarte

Mo | 25.11 | 19:00 - 21:00

Können Sie sich vorstellen, was es alles in diesem riesigen Universum zu entdecken gibt? Es gibt immer noch eine Vielzahl an Objekten und Phänomenen, die den Forschern Rätsel aufgeben. In Oldenburg arbeiten WissenschaftlerInnen verschiedener Arbeitsgruppen im Bereich der Astrophysik und Weltraumforschung daran, einigen dieser Rätsel auf die Spur zu kommen, sowohl theoretisch als auch beobachtend.

Die praktischen Beobachtungen werden oft mit Teleskopen durchgeführt, die sowohl bodengestützt als auch weltraumbasiert sind. Auch in Oldenburg wurde schon vor Jahren eine universitätseigene Sternwarte in Wechloy aufgebaut und in den letzten Jahren mit einem neuen 40 cm Teleskop ausgestattet. Außerdem verfügt die Sternwarte über eine Auswahl an weiteren handlichen Teleskopen.

Im Rahmen dieser Führung bekommen Sie sowohl einen Überblick über die Sternwarte in Oldenburg als auch über die Forschungsthemen an denen in der Universität zur Astrophysik und Weltraumforschung gearbeitet wird. Thematisch bietet sich ein weit gefächertes Feld, von Schwarzen Löchern und Neutronensternen, über die Gravitation der Planeten, die Strahlung und den Teilchenfluss im All, bis hin zu interplanetarem Staub, der als Meteor in unserer Erdatmosphäre verglüht.

Um all diese Themen abdecken zu können, kombinieren wir in „Blick ins All“ einen kurzen Vortrag, eine kleine Ausstellung sowie eine Besichtigung der Sternwarte. Bei gutem Wetter können außerdem die Teleskope unter freiem Himmel ausgetestet werden und die Sternbilder genauer betrachtet werden. Da sich die Sternwarte draußen auf dem Dach des 3. Stockwerks des Universitätsgebäudes befindet, nehmen Sie bitte warme Kleidung mit.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich: telefonisch unter 0441-998 733 98 oder per E-Mail an: info@schlaues-haus-ol.de.

Treffpunkt: Bushaltestelle Carl-von-Ossietzky-Straße der Linie 306 „Universität“

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ORT: Außerhalb | Eintritt: frei

Kapergut: Unberührte Dokumente der Frühen Neuzeit „Prize Papers“

Mo | 25.11 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Dagmar Freist, Institut für Geschichte, Universität Oldenburg

Die Prize Papers (deutsch: Prisenpapiere) sind das Ergebnis von Kaperungen und umfassen Hunderttausende Briefe, Journale, Logbücher, Verwaltungsakten, Frachtlisten, Noten und zahllose weitere Dokumente aus der Zeit der Seekriege zwischen 1664 und 1817. Der Bestand, der viele Jahrzehnte weitgehend unsortiert in den britischen National Archives überdauert hat, gilt als einzigartig in Vielfalt und Umfang. 2012 begannen Prof. Dr. Dagmar Freist und ihr Team, im Rahmen eines europäischen Forschungsprojekts, mit den Prize Papers zu arbeiten. Seit Januar 2018  finanziert die Union der Akademien der Wissenschaften die vollständige Sortierung und Digitalisierung des Bestands unter der Leitung von Prof. Dr. Dagmar Freist. In einer dafür neu entwickelten Datenbank werden die Dokumente weltweit öffentlich zugänglich gemacht werden. In ihrem Vortrag stellt die Professorin anhand konkreter Beispiele vor, was die Prize Papers so besonders macht.  Sie präsentiert historisches Material, das sonst nur selten überliefert ist – Dokumente aus der Sklaverei, aus dem Alltagsleben von Frauen und Kindern, aus den Händen wenig schreibkundiger Menschen – und zeigt, inwiefern die Prize Papers neue Perspektiven auf unsere Geschichte und unsere Verantwortung in einer sich globalisierenden Welt eröffnen können.  

© Image reproduced by permission of the National Archives, London, England

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

DRK Blutspende

Fr | 29.11 | 11:00 - 15:00

Das DRK lädt ein zum Blutspendetermin – mitten in der Innenstadt Oldenburgs!

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Dezember 2019

James Bond – 007 jagt Dr. No

Mo | 09.12 | 19:00 - 22:00

Vor Filmbeginn im Ausschank: Wodka Martini eisgekühlt, aber ohne Eis!

Filmbeginn: 20 Uhr

Veranstaltungsort: cine k, Bahnhofsstr. 11, 26122 Oldenburg

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ORT: Außerhalb | Eintritt: 8 € an der Abendkasse
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