Ausstellung “Von Edison bis Hopper – Wissenschaftspioniere aus den USA”
Von Edison bis Hopper –
Wissenschaftspioniere aus den USA
Von der Glühbirne und der Polio-Impfung, über die kognitive Wende bis hin zu sozialem gesellschaftlichem Wandel – kaum ein Land hat wissenschaftlichen Fortschritt und Erkenntnis hervorgebracht wie die USA. Als Wissenschaftshaus wollen wir die wissenschaftlichen Errungenschaften „Made in USA“ und die klugen Köpfe hinter ihnen näher beleuchten. Dabei geht es jedoch nicht bloß um die Errungenschaften an sich, sondern auch um die Individuen dahinter: Menschen, die ein Problem erkannt und diesem entschlossen entgegengetreten sind. Dabei haben sich einzelne Forscher:innen nicht immer beliebt gemacht, weil ihre Forschung vorherrschende Annahmen in Frage stellte.
Die vorgestellten Forscher:innen bewegen sich in genau diesem Spannungsfeld: Zwischen wohlwollender Aufmerksamkeit, Skepsis und Ablehnung. Schlussendlich hat aber jede:r Einzelne relevante Beiträge geleistet, deren Auswirkungen wir heute noch erkennen können, auch wenn wir sie oft als gegeben und selbstverständlich annehmen. Die Gründe, weshalb gerade US-Amerikanische Forscher:innen hier eine Pionierrolle einnehmen sind zahlreich: Als Einwanderungsland bot es mit seinen scheinbar unendlichen Freiheiten vielen Migrant:innen einen Zufluchtsort. Sie trafen dort auf eine Kultur, die Neugier und Experimentierfreude förderte, auf ein politisches System, das Fortschritt und die Freiheit der Forschung als Teil des nationalen Selbstverständnisses verstand und auf die Bereitschaft, hohe Beträge in Forschungsvorhaben zu investieren.
Dieses Bedingungsgefüge verschiedener Interessen und historischer Umstände schuf ein Umfeld, in dem bahnbrechende Ideen gedeihen konnten. Die Ausstellung zeigt, wie eng die Entwicklung der Vereinigten Staaten mit globalen Erkenntnisprozessen verwoben ist, und lädt dazu ein, die Spuren der Forscher:innen neu zu entdecken.
Das Projekt ist Teil der “Begegnungen” – einer vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg initiierte Informations- und Kulturreihe, die in diesem Herbst den USA gewidmet ist.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober im Schlauen Haus zu sehen.
