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KOMMENDE AUSSTELLUNG_

MI | 23.10.19 BIS DO | 19.12.19 KEINE STORY – ALLES DESIGN. KEN ADAMS JAMES-BOND-FILME.

In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg präsentiert das Schlaue Haus in der Reihe Begegnungen 2019 – United Kingdom die Ausstellung Keine Story – Alles Design. In Skizzen, Entwürfen, Fotos und Objekten wird einer der revolutionärsten und zukunftsweisendsten Filmarchitekten des 20. Jahrhunderts gegenwärtig.

Durch Ken Adams Architekturphantasien wurden die Bond-Filme der 1960er- und 70er-Jahre zu Filmklassikern und der Superheld James Bond zu einem Massenphänomen; und einer der populärsten Identifikationsfiguren. Die Filme prägten die Kinolandschaft des 20. Jahrhunderts und haben bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren.

Die von der Filmwissenschaftlerin Anke Vetter kuratierte Ausstellung ist fokussiert auf die Bond-Filme, für die Ken Adam das Productiondesign entworfen hat: Skizzen, Entwürfe, Fotos, die von der Deutschen Kinemathek Berlin zur Verfügung gestellt wurden, aber auch Filmsequenzen beleuchten die Besonderheiten und wiederkehrenden Elemente in Adams unverkennbarer Arbeit.

Außerdem widmet sich die Ausstellung den Biographien von Ken Adam und auch James Bond. Der Besucher erhält Einblicke in die Parallelen zwischen dem Filmarchitekten und dem Geheimspion sowie dem regionalen Bezug beider zu Norddeutschland: Ken Adam, der ursprünglich Klaus Hugo Adam hieß und aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Berlin ins britische Exil auswandern musste, wo er für die Royal Airforce als Kampfpilot gegen Nazi-Deutschland kämpfte, war zeitweise in Norddeutschland stationiert. Aber auch James Bonds Tätigkeit für die Britische Marine führte ihn einst in unsere Region, auf eine bestimmte Ostfriesische Insel…

Bild: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

 

KOMMENDE VERANSTALTUNGEN_

September 2019

Foto – Facebook – Vorsicht?

Mo | 30.09 | 19:30 - 21:00
Prof. Dr. Jürgen Taeger, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Universität Oldenburg

Früher fotografierten die meisten Menschen für das Fotoalbum. Heute werden viele Fotos im Internet verbreitet. Mit der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung sind sich viele (Hobby-) Fotografen unsicher, wo, was und wen sie fotografieren dürfen und welche Bilder verbreitet werden dürfen.

Worauf man beim Fotografieren und bei der Verbreitung von Fotos achten sollte, erfahren Sie im Vortrag von Prof. Dr. Taeger.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Oktober 2019

Patientenwohl oder Profit?

Mi | 09.10 | 18:00 - 19:30

Prof. Karl-Heinz Wehkamp, SOCIUM Abteilung Gesundheit, Pflege und Alterssicherung, Universität Bremen

Im Gesundheitssektor sind Kostendruck und ökonomische Anreize an der Tagesordnung. Wie wirkt sich dies auf das Handeln des medizinischen Personals aus? Welche Konsequenzen hat das für die Patient*innen? Der Referent stellt die wichtigsten Ergebnisse einer empirischen Studie zu den Auswirkungen der Ökonomisierung auf die Medizin im Krankenhaus vor. Dabei wird er auch deren Hintergründe analysieren und neben den Fallpauschalen das Konzept des „New Public Management“ in den Blick nehmen. Auch setzt sich der Beitrag kritisch mit den aktuellen Konzepten der Qualitätssicherung und Steuerung im Krankenhaussektor auseinander. 

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Projekt der Universität Oldenburg: Das Teddybärkrankenhaus Oldenburg

Do | 10.10 | 19:30 - 21:00

Organisationsteam Teddybärkrankenhaus Oldenburg

Das „Teddybärkrankenhaus“ ist ein Projekt von Studierenden der Universität Oldenburg für Kinder, um ihnen die Angst vor Krankenhäusern oder dem Arztbesuch zu nehmen und ihnen spielerisch Wissen zu vermitteln. Die Kinder kommen mit ihren (kranken) Kuscheltieren in das Klinikum und durchlaufen mehrere Stationen, wie Sprechzimmer, Röntgen, OP, Apotheke, Spiel und Sport und eine Ruhestation mit Verpflegung.

Ursprünglich stammte die Idee aus Skandinavien und wird schon in vielen deutschen Städten erfolgreich durchgeführt.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Elektrische Robben und kluge Häuser. Ethische Aspekte der Mensch-Maschine-Interaktion.

Mo | 14.10 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Mark Schweda, Department für Versorgungsforschung, Universität Oldenburg

Im Zuge rasanter Entwicklungen im Bereich der Robotik und Informationstechnologie beginnen sich neue Formen der Interaktion zwischen Menschen und Maschinen herauszubilden, etwa in der Industrie, dem Verkehrswesen oder der Gesundheitsversorgung. Die einhergehenden ethischen Debatten sind allerdings vielfach immer noch am Modell zwischenmenschlicher Interaktion, traditionellen Subjekt-Objekt-Konstellationen und einem instrumentellen Verständnis von Technik ausgerichtet. Der Vortrag beleuchtet schlaglichtartig neu aufgeworfene ethische Fragen und Herausforderungen der Mensch-Maschine-Interaktion.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Volle Kraft voraus für die Erdvermessung: Schiffe als Meeresspiegel

Do | 17.10 | 19:30 - 21:00

Ole Roggenbuck, Fachbereich Bauwesen Geoinformation Gesundheitstechnologie, Jade Hochschule

Seit der weltweiten „FridaysforFuture“-Bewegung ist der Klimawandel in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt. Häufig wird der Meeresspiegelanstieg als Indikator für den Klimawandel herangezogen. Bisher gibt es zwei Standardverfahren: An Pegelstationen kann die Wasseroberfläche in Küstennähe gemessen werden. Auf dem offenen Ozean werden Satelliten für die Messungen eingesetzt. In Zukunft könnten mit GPS ausgerüstete Schiffe weitere wertvolle Messdaten liefern. Der Weg von der GPS-Messung hin zu Meereshöhendaten und die Probleme, die dabei gelöst werden müssen, werden vorgestellt.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Die dunkle Seite der Pilze

Mo | 21.10 | 19:30 - 21:00

Prof. Dr. Gerhard Hilt, Institut für Chemie, Universität Oldenburg

Pilze sind eine faszinierende Gattung von Lebewesen; weder Tier noch Pflanze und auf der ganzen Welt verbreitet. Neben nutzbringenden Eigenschaften für die Natur (Abbau und Zersetzung) und den Menschen (z. B. Penicillin, Bierherstellung) gibt es auch eine dunkle Seite der Pilze. Um sich vornehmlich zu schützen, können Pilze komplexe organische Verbindungen herstellen, die für viele Organismen hochtoxisch sein können. In einem reich bebilderten Vortrag stellt der Referent einige ausgesuchte Beispiele von Pilzen vor, die essbar sind sowie einige giftige Doppelgänger, die man besser nicht verzehren sollte.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Ausstellungseröffnung: KEINE STORY– ALLES DESIGN. Ken Adams James-Bond-Filme.

Di | 22.10 | 19:30 - 21:00

Begegnungen; 2019: United Kingdom; Stadt Oldenburg. Amt für Kultur und Sport.

Begrüßung durch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, anschließend Einführung durch Silke Ronneburg, Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.

Durch Ken Adams Architekturphantasien wurden die Bond-Filme der 1960er- und 70er-Jahre zu Filmklassikern und der Superheld James Bond zu einem Massenphänomen; und einer der populärsten Identifikationsfiguren. Die Filme prägten die Kinolandschaft des 20. Jahrhunderts und haben bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren.

Die von der Filmwissenschaftlerin Anke Vetter kuratierte Ausstellung ist fokussiert auf die Bond-Filme, für die Ken Adam das Productiondesign entworfen hat: Skizzen, Entwürfe, Fotos, die von der Deutschen Kinemathek Berlin zur Verfügung gestellt wurden, aber auch Filmsequenzen beleuchten die Besonderheiten und wiederkehrenden Elemente in Adams unverkennbarer Arbeit.

Außerdem widmet sich die Ausstellung den Biographien von Ken Adam und auch James Bond. Der Besucher erhält Einblicke in die Parallelen zwischen dem Filmarchitekten und dem Geheimspion sowie dem regionalen Bezug beider zu Norddeutschland: Ken Adam, der ursprünglich Klaus Hugo Adam hieß und aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Berlin ins britische Exil auswandern musste, wo er für die Royal Airforce als Kampfpilot gegen Nazi-Deutschland kämpfte, war zeitweise in Norddeutschland stationiert. Aber auch James Bonds Tätigkeit für die Britische Marine führte ihn einst in unsere Region, auf eine bestimmte Ostfriesische Insel…

Bild: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

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ORT: Erdgeschoss [EG 1./2. Ebene], Café [Café 3. Ebene], Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene], | Eintritt: frei

Klimawandel und Insekten – Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt

Do | 24.10 | 19:30 - 21:00

Sandra Bischoff, Biologin (B.Sc.)

„Ein paar Grad mehr – das ist doch klasse für Insekten!“ – So könnte man denken. Der Blick in die vielfältige Welt der Insekten veranschaulicht, dass dies nicht immer der Fall ist. Der Verlust an Biodiversität hat vielfältige Ursachen. Allein dem Anstieg der globalen Temperatur wird ein Verlust von bis zu 30% der bekannten Arten zugeschrieben. Wie sich die Lebensräume verändern, wie einzelne Arten darauf reagieren und welche Folgen dies hat, wird an ausgewählten Arten vorgestellt.

In diesem Vortrag informiert Sie Sandra Bischoff, Biologin (B.Sc.), über die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die Artenvielfalt. Veranstaltung im Rahmen der „Klimaallianz Oldenburg“

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

„In rasanter Mission“ – Die tollsten James-Bond-Fahrzeuge

Mo | 28.10 | 19:00 - 21:30

Dr. Siegfried Tesche, Journalist, Autor und Hochschuldozent, Hannover

Wer braucht schon viel Leistung, wenn er James Bond heißt und im Dienst Ihrer Majestät Verbrecher jagt? Von 19 bis 517 PS hat 007 (fast) alles bewegt, was vier, oder auch nur zwei Räder hat. Er hat es immer geschafft, den Verfolgern ein Schnippchen zu schlagen. In sieben 007-Filmen war Bond mit 14 verschiedenen Aston Martin Fahrzeugen unterwegs, aber Bond fuhr auch Lotus, Audi, Citroën, AMC, Bentley, Alfa Romeo, einen Truck und ganz viel Ford – vor allem fuhr er anderen fort. Gezeigt werden viele Filmszenen, Bilder von Dreharbeiten, Aufnahmen hinter den Kulissen, Storyboards und Produktionszeichnungen über die tollsten James Bond Fahrzeuge aller Zeiten.

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

November 2019

Männersachen und Frauenherzen: James Bond und die Geschlechter

Mo | 04.11 | 19:30 - 21:00

James Bond ist clever, hübsch, in Topform – und zieht Frauen magisch an: Dieses Bild von Männlichkeit zieht sich – mit leichten Variationen – durch Generationen von Bond-Filmen und wird untermauert durch eine ebenso konstante Darstellung von Bond-Girls, die dem Charme des Geheimagenten einfach nicht widerstehen können. Der Vortrag thematisiert diese Formen der Repräsentation von Geschlecht in James-Bond-Filmen und zeichnet anhand einer Auswahl von Bond-Filmen aus unterschiedlichen Jahrzehnten die sich zwar wandelnde, in mancherlei Hinsicht aber auch sehr stabil bleibende Rollenverteilung nach, die (nicht nur) für die Bond-Filme charakteristisch und ein wesentliches Merkmal ihrer Popularität ist. Dabei werden die Filme nicht bloß als Abbild gängiger Geschlechterkonstellationen, sondern vielmehr als wirkmächtige Medien der Hervorbringung und Verfestigung von genderbezogenen Rollenklischees und -erwartungen verstanden.

Foto: Universität Oldenburg

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei

Kuratorenführung – KEINE STORY – ALLES DESIGN. Ken Adams James-Bond-Filme.

Mo | 11.11 | 17:00 - 18:30

Durch Ken Adams Architekturphantasien wurden die Bond-Filme der 1960er- und 70er-Jahre zu Filmklassikern und der Superheld James Bond zu einem Massenphänomen; und einer der populärsten Identifikationsfiguren. Die Filme prägten die Kinolandschaft des 20. Jahrhunderts und haben bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren.

Die von der Filmwissenschaftlerin Anke Vetter kuratierte Ausstellung ist fokussiert auf die Bond-Filme, für die Ken Adam das Productiondesign entworfen hat: Skizzen, Entwürfe, Fotos, die von der Deutschen Kinemathek Berlin zur Verfügung gestellt wurden, aber auch Filmsequenzen beleuchten die Besonderheiten und wiederkehrenden Elemente in Adams unverkennbarer Arbeit.

Außerdem widmet sich die Ausstellung den Biographien von Ken Adam und auch James Bond. Der Besucher erhält Einblicke in die Parallelen zwischen dem Filmarchitekten und dem Geheimspion sowie dem regionalen Bezug beider zu Norddeutschland: Ken Adam, der ursprünglich Klaus Hugo Adam hieß und aufgrund seines jüdischen Glaubens aus Berlin ins britische Exil auswandern musste, wo er für die Royal Airforce als Kampfpilot gegen Nazi-Deutschland kämpfte, war zeitweise in Norddeutschland stationiert. Aber auch James Bonds Tätigkeit für die Britische Marine führte ihn einst in unsere Region, auf eine bestimmte Ostfriesische Insel…

Bild: Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen

Anmeldung erbeten unter:

E-Mail: kulturbuero@stadt-oldenburg.de / Tel.: 0441 235-2117

Eintritt frei

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ORT: Erdgeschoss [EG 1./2. Ebene] | Eintritt: frei

Geschüttelt, nicht gerührt! – James Bond im Visier der Physik

Mo | 11.11 | 18:30 - 20:00

Prof. Dr. Metin Tolan, Technische Universität Dortmund, Experimentelle Physik

Wie funktioniert die Magnetuhr des Geheimagenten? Kann man wirklich einem abstürzenden Flugzeug hinterher springen und im Weltraum eine gigantische Laserwaffe installieren? Und ist es wirklich möglich, mit einem Raketenrucksack durch die Luft zu fliegen oder schummelt der britische Geheimdienst? Deutschlands verwegenster Physikprofessor Metin Tolan analysiert die Stunts und Gadgets der 007-Filme und beantwortet sogar die Frage aller Fragen: Warum trinkt Bond seinen Wodka-Martini geschüttelt, nicht gerührt?

Foto: Copyright Lutz Kampert/ TU Dortmund

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ORT: Veranstaltungsraum 1 [V1 5. Ebene] | Eintritt: frei
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